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Die Zinswende der EZB und ihre Folgen für Sparer

Der Leitzins als Taktgeber

Die Europäische Zentralbank (EZB) steuert über den Leitzins die Geldpolitik in der Eurozone. Wenn die EZB den Leitzins anhebt (um z.B. die Inflation zu bekämpfen), wird es für Banken teurer, sich Geld bei der Zentralbank zu leihen. In der Folge versuchen die Banken, sich Geld von Privatkunden zu beschaffen – sie erhöhen die Zinsen für Tages- und Festgeld.

Die Auswirkungen auf Festgeld

Festgeldzinsen reagieren oft schon im Vorfeld auf erwartete Zinsschritte der EZB. Wenn der Markt weitere Zinserhöhungen erwartet, steigen die Festgeldzinsen. Wenn eine Zinssenkungsphase eingeleitet wird, fallen die Angebote für Festgeld oft schneller als die Tagesgeldzinsen.

Das richtige Timing

Den perfekten Zeitpunkt für den Abschluss eines Festgeldes zu finden, ist schwer. Wer in einer Hochzinsphase langfristig (z.B. für 3 oder 5 Jahre) abschließt, sichert sich die hohen Zinsen für die Zukunft, selbst wenn die EZB die Zinsen wieder senkt. Dies ist der größte strategische Vorteil von Festgeld gegenüber Tagesgeld.

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