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Quellensteuer im Ausland: Was bedeutet das für meine Zinsen?

Was ist die Quellensteuer?

Wenn Sie Zinsen bei einer ausländischen Bank erhalten, behält der Staat, in dem die Bank ihren Sitz hat, oft direkt eine Steuer auf diese Zinserträge ein – die sogenannte Quellensteuer (Steuer an der Quelle). Die Höhe variiert je nach Land zwischen 0 % und 35 %.

Das Problem der Doppelbesteuerung

Als in Deutschland steuerpflichtige Person müssen Sie Ihre weltweiten Kapitalerträge in Deutschland versteuern (25 % Abgeltungsteuer). Ohne Gegenmaßnahmen würden Sie also im Ausland und in Deutschland Steuern auf dieselben Zinsen zahlen.

Die Lösung: DBA und Ansässigkeitsbescheinigung

Deutschland hat mit fast allen europäischen Ländern Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) geschlossen. Diese regeln, dass die ausländische Quellensteuer auf die deutsche Steuer angerechnet wird (meist bis max. 15 %). Noch besser: Bei vielen Banken im EU-Ausland können Sie die Quellensteuer im Vorfeld auf 0 % reduzieren, indem Sie ein Formular zur Ansässigkeitsbescheinigung (bestätigt vom deutschen Finanzamt) einreichen. Gute Vermittlungsportale übernehmen diese Bürokratie für Sie.

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