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Das Drei-Säulen-Modell des deutschen Bankwesens

Einzigartig in Europa

Das deutsche Bankensystem ist durch das sogenannte Drei-Säulen-Modell geprägt. Es unterscheidet sich stark von den zentralisierten Bankenmärkten in Ländern wie Großbritannien oder Frankreich. Diese Struktur sorgt für hohe Stabilität und starken Wettbewerb.

1. Säule: Die öffentlich-rechtlichen Banken

Hierzu gehören vor allem die Sparkassen und Landesbanken. Sie haben einen öffentlichen Auftrag (Regionalprinzip) und sollen die flächendeckende Kreditversorgung der Bevölkerung und des Mittelstandes sicherstellen. Sie sind nicht primär auf maximale Gewinnzielung ausgerichtet.

2. Säule: Die genossenschaftlichen Banken

Volksbanken, Raiffeisenbanken und Sparda-Banken bilden diese Säule. Sie gehören ihren Mitgliedern (Kunden) und sind dem Förderprinzip verpflichtet. Ihr Ziel ist die wirtschaftliche Förderung ihrer Mitglieder.

3. Säule: Die privaten Geschäftsbanken

Großbanken (wie Deutsche Bank, Commerzbank) sowie Direktbanken und Privatbankiers gehören zur dritten Säule. Sie sind als Aktiengesellschaften oder GmbHs organisiert und agieren primär gewinnorientiert. Sie sind oft international vernetzt und führend im Investmentbanking.

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