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Kinderfestgeld vs. ETF-Sparplan: Was ist besser?

Zwei unterschiedliche Philosophien

Bei der Geldanlage für Kinder stehen Eltern oft vor der Wahl: Die absolute Sicherheit des Festgeldes oder die höheren Renditechancen am Aktienmarkt durch ETFs (Exchange Traded Funds).

Das Festgeld: Sicher und planbar

Beim Kinderfestgeld gibt es keine bösen Überraschungen. Sie wissen am Tag der Einzahlung exakt, welcher Betrag am 18. Geburtstag des Kindes zur Verfügung steht. Das Kapital ist durch die Einlagensicherung geschützt. Der Nachteil: Die Rendite gleicht nach Abzug der Inflation oft nur den Kaufkraftverlust aus.

Der ETF-Sparplan: Renditestark aber schwankend

Weltweit streuende Aktien-ETFs (z.B. auf den MSCI World) bieten historisch gesehen eine Rendite von 6-8 % pro Jahr. Über 18 Jahre wächst das Vermögen hier deutlich stärker. Das Risiko: Die Börsenkurse schwanken. Fällt der 18. Geburtstag in einen Börsencrash, ist das Depot vorübergehend weniger wert.

Die Empfehlung: Diversifikation

Oft ist eine Mischung der beste Weg: Ein Teil des Geldes wird sicher in Festgeld geparkt (z.B. für den Führerschein), der andere Teil fließt in einen ETF-Sparplan für den langfristigen Vermögensaufbau.

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